mobilezone Deutschland bündelt indirekten Vertrieb zentral unter dem Dach der neuen Marke mobilezone Handel / Auswirkungen COVID-19 auf EBIT-Ergebnis 2020

13.05.2020

MEDIENMITTEILUNG

Rotkreuz, 13. Mai 2020

mobilezone Deutschland bündelt indirekten Vertrieb zentral unter dem Dach der neuen Marke mobilezone Handel / Auswirkungen COVID-19 auf EBIT-Ergebnis 2020

Die mobilezone Deutschland GmbH stellt die Weichen für weiteres Wachstum in den nächsten Jahren. Die indirekten Vertriebsaktivitäten sämtlicher mobilezone Gesellschaften im deutschen Markt werden in den nächsten Monaten unter dem Dach der neuen Marke mobilezone Handel zusammen­geführt. Die bisherigen mobilezone Deutschland Handelsmarken SH, TPHCom sowie der indirekte Vertrieb der einsAmobile werden unter dieser Marke gebündelt. Der durch COVID-19 verursachte Lockdown hinterlässt deutliche Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis des ersten Halbjahres 2020 der mobilezone Gruppe.

Nach dem Zukauf der SH Telekommunikation Deutschland GmbH (heute powwow GmbH) im Mai 2019 wurde im Deutschland-Geschäft in den vergangenen Monaten der Fokus auf die Zusammenlegung des strategischen Online-Geschäfts unter anderem mit den Marken Sparhandy und Deinhandy gelegt. Die Bündelung der Online-Sparte wurde mit dem Launch der powwow-Organisation im April dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen.

Zusammenlegung der Vertriebsaktivitäten im indirekten Handelsgeschäft

Die nun bevorstehende Zusammenlegung des Handelsgeschäfts ist für Markus Bernhard, CEO der mobilezone Gruppe, der nächste logische Schritt: «Mit unseren organisatorischen Veränderungen wollen wir uns bestmöglich aufstellen, um unser indirektes Vertriebsgeschäft künftig unter dem Dach einer neuen, starken Marke zentral zu bündeln und erfolgreich weiterzuentwickeln. Ich habe grosses Vertrauen, dass uns das genauso gut gelingen wird, wie im Online-Segment.» Aus der strategischen Zusammenlegung ergeben sich für die Partner zahlreiche Verbesserungen, unter anderem optimierte Finanz- und Logistik-Prozesse, kürzere Wege, zentrale Ansprechpartner sowie eine erhöhte Sortiments- und Warenverfügbarkeit. mobilezone Deutschland CEO, Wilke Stroman, sagt: «Durch die Restrukturierung der indirekten Vertriebsaktivitäten werden wir unsere Organisation effizienter gestalten und verschlanken. Diese Massnahmen führen im Ergebnis mittel- und langfristig zu einer erhöhten Dienstleistungsqualität und zu signifikanten Kostenersparnissen. So stellen wir uns bestmöglich auf, um in den nächsten Jahren gemeinsam mit unseren Partnern weiter zu wachsen.» mobilezone Handel ist an den Standorten Bochum und Münster angesiedelt. Die Bündelung des indirekten Handelsgeschäfts schafft signifikante Synergien und damit verbunden jährliche Kosteneinsparungen von EUR 5 Millionen ab dem Jahr 2021. Die einsAmobile GmbH konzentriert sich künftig allein auf den Einkauf und den Vertrieb von Mobiltelefonen.

Restrukturierungskosten im Jahr 2020

Bedingt durch die Verlagerung des indirekten Vertriebsgeschäftes von Obertshausen (einsAmobile GmbH) nach Bochum und Münster wird es in Obertshausen einen Personalabbau von gegen 80 Mitarbeitenden geben. Die Zusammenlegung des Handelsgeschäfts wird das EBIT 2020 mit Restrukturierungskosten von zirka EUR 6 Millionen einmalig belasten.

Auswirkungen der Corona-Krise auf den Geschäftsgang 2020

Nachdem die mobilezone Gruppe sehr gut ins Jahr gestartet ist und bis Mitte März bei den wichtigsten Kennzahlen im tiefen zweistelligen Bereich über den Vorjahres-Ergebnissen unterwegs war, wurde diese sehr erfreuliche Entwicklung mit dem Lockdown innerhalb von Tagen gebremst. Das Geschäftsergebnis im ersten Halbjahr 2020 wird seit Mitte März durch den COVID-19 Lockdown im Offline-Geschäft deutlich belastet:

  • Mehrheitliche Schliessung in den letzten acht Wochen der eigenen Shops in der Schweiz und der grossen Mehrheit der Shops von Partnern in Deutschland;
  • Bei den offenen Shops wurde ein Rückgang der Kundenfrequenzen von 61 Prozent gemessen;
  • Rückgang um 65 Prozent der Grosshandelsumsätze in Deutschland;
  • Rückgang der Reparatur-Volumen für defekte Smartphones in der Schweiz und Österreich um 57 Prozent.

Die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Vertragsabschlüssen mit Sparhandy und Deinhandy im Online-Vertragsgeschäft in Deutschland, das auf Rekordniveau wirtschaftende E-Commerce-Geschäft Schweiz, das konstant gut laufende B2B-Geschäft in der Schweiz sowie die eingeführte Kurzarbeit in allen Gesellschaften konnten die Ausfälle im Retail-Geschäft mindern aber bei Weitem nicht kompensieren. Markus Bernhard sagt: «Wir gehen davon aus, dass ab Mitte Juni die Kundenfrequenzen an den Verkaufsstellen in der Schweiz und Deutschland uns wieder ein gewohnt gutes Geschäft ermöglichen werden. Bereits am Montag, 11. Mai 2020 haben wir in der Schweiz sämtliche Verkaufsstellen wieder geöffnet. Wir sind zuversichtlich, dass nach dieser schwierigen Zeit das zweite Halbjahr gemäss unseren Erwartungen verlaufen wird.»

mobilezone erwartet, dass die Auswirkungen von COVID-19 das EBIT im ersten Halbjahr 2020 mit CHF 11 bis 13 Millionen belasten werden. Die am 13. März 2020 kommunizierte EBIT Erwartung 2020 von CHF 56 bis 61 Millionen wird bedingt durch die Corona-Krise und die einmaligen Restrukturierungskosten in Deutschland auf CHF 38 bis 43 Millionen angepasst.

Ausblick Jahr 2021
Deutschland:

  • Stärkung der strategischen Ausrichtung zum Online-Geschäft mit dem Launch einer innovativen E-Commerce-Shop-Technologie mit zusätzlichen Verkaufsmöglichkeiten (Zubehör, Hardware, Versicherungen) für Sparhandy und Deinhandy Anfang 2021 und damit zusammenhängend Steigerung der Anzahl Zugriffe auf die Online-Plattformen auf 60 Millionen Besucher pro Jahr;
  • Nutzung der neuen Handelsorganisation «mobilezone Handel» mit den Synergien aus der Zusammenlegung der indirekten Vertriebsaktivitäten;
  • Fokussiertes Grosshandelsgeschäft.

Schweiz:

  • weiterhin Nummer 1 Telekommunikationsanbieter im Schweizer Retail-Geschäft; Umsetzung der drive2shop-Strategie;
  • B2B Geschäft mit der strategischen Ausrichtung hin zum Servicegeschäft und verbunden mit dem Ausbau der wiederkehrenden Einkünfte wird zusammen mit unserem Repair-Geschäft weiter gestärkt und entwickelt;
  • Mobile Virtual Network Operator (MVNO) TalkTalk mit zweistelligem Kundenwachstum pro Jahr.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet das Unternehmen ein EBIT von CHF 61 bis 66 Millionen.

Kontakt für Medienschaffende:

Markus Bernhard

CEO mobilezone Gruppe

mobilezoneholding@mobilezone.ch